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Was dürfen Hunde nicht essen? 10 gefährliche Lebensmittel

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Was dürfen Hunde nicht essen? Gefährliche Lebensmittel für Hunde

Was dürfen Hunde nicht essen? Vor allem Schokolade, Xylit, Weintrauben, Rosinen, Zwiebeln und Alkohol können gefährlich sein.Viele Lebensmittel vom Tisch sind für Hunde ungeeignet oder sogar giftig. Hat ein Hund etwas Verdächtiges gefressen, sollte sofort eine Tierarztpraxis kontaktiert werden.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Schokolade, Xylit, Weintrauben und Alkohol können für Hunde akut gefährlich sein.
  • Gewürzte Tischreste und gekochte Knochen sind ebenfalls ungeeignet.
  • Bei Verdacht auf eine Vergiftung sollte sofort eine Tierarztpraxis kontaktiert werden.

Was dürfen Hunde nicht essen? Gefährliche Lebensmittel im Überblick

LebensmittelMögliche Gefahr
Schokolade und KakaoTheobromin kann Erbrechen, Unruhe, Herzprobleme, Zittern und Krampfanfälle verursachen. Dunkle Schokolade ist besonders gefährlich.
Weintrauben und RosinenKönnen bei manchen Hunden schwere Nierenschäden verursachen. Eine sichere Menge ist nicht bekannt.
Zwiebeln und KnoblauchKönnen die roten Blutkörperchen schädigen – auch gekocht, getrocknet oder als Pulver.
Xylit/BirkenzuckerKann einen schnellen Blutzuckerabfall und schwere Leberschäden auslösen. Xylit steckt häufig in zuckerfreien Kaugummis und Backwaren.
AlkoholKann Erbrechen, Koordinationsstörungen, Atemprobleme und Bewusstlosigkeit verursachen.
Kaffee und koffeinhaltige GetränkeKoffein kann Unruhe, Herzrasen, Zittern und Krampfanfälle auslösen.
MacadamianüsseKönnen Schwäche, Erbrechen, Fieber und Bewegungsstörungen verursachen.
Roher HefeteigKann sich im Magen ausdehnen und Alkohol bilden. Dadurch besteht akute Gefahr.
Gekochte KnochenKönnen splittern und Verletzungen, Erstickung oder einen Darmverschluss verursachen. Sie sind gefährlich, aber nicht giftig.
Fettige, salzige oder stark gewürzte SpeisenKönnen Verdauungsprobleme verursachen und die Bauchspeicheldrüse belasten.

Dürfen Hunde Avocado oder Banane essen?

Avocado sollte vorsichtshalber nicht verfüttert werden. Der Kern kann verschluckt werden und einen Darmverschluss verursachen. Das fettreiche Fruchtfleisch kann außerdem Verdauungsprobleme auslösen. Avocado sollte jedoch nicht mit akut gefährlichen Stoffen wie Xylit gleichgesetzt werden.

Banane ist in kleinen Mengen meistens erlaubt. Wegen ihres Zucker- und Kaloriengehalts sollte sie nur gelegentlich als Snack angeboten werden.

Welche Lebensmittel dürfen Hunde als Snack bekommen?

Wer wissen möchte, was Hunde nicht essen dürfen, sollte auch bei Tischresten und stark gewürzten Speisen vorsichtig sein. Als Alternative zu Tischresten eignen sich – sofern der Hund sie verträgt – kleine Mengen folgender Lebensmittel:

  • gekochtes, ungewürztes Hühnerfleisch ohne Haut und Knochen;
  • Karotten;
  • Gurke;
  • Apfel ohne Stiel, Kerngehäuse und Kerne;
  • kleine Mengen Banane;
  • gekochter Reis ohne Salz und Gewürze;
  • spezielle Hundesnacks ohne Xylit und ungeeignete Zusätze.

Auch erlaubte Lebensmittel sollten nur in kleinen Portionen angeboten werden. Bei Allergien, Übergewicht, Erkrankungen oder einer speziellen Diät sollte vorher eine Tierarztpraxis gefragt werden. Bei empfindlichen Tieren sollte auch auf mögliche Unverträglichkeiten geachtet werden. Weitere Hinweise finden Sie in unserem Ratgeber über Hundefutter für Hunde mit Allergien.

Welche Symptome können auf eine Vergiftung hinweisen?

Die Symptome hängen vom aufgenommenen Stoff und von der Menge ab. Mögliche Warnzeichen sind:

  • starkes Erbrechen oder Durchfall;
  • ungewöhnliche Unruhe oder Apathie;
  • starkes Hecheln oder Atemprobleme;
  • Zittern oder Krampfanfälle;
  • Schwäche oder ein unsicherer Gang;
  • auffällig schneller Herzschlag;
  • blasse Schleimhäute;
  • Bewusstseinsstörungen.

Ein Hund kann zunächst noch unauffällig wirken. Deshalb sollte man nicht warten, bis deutliche Symptome auftreten.

Was tun, wenn der Hund etwas Giftiges gefressen hat?

Notfall: Kontaktieren Sie sofort eine Tierarztpraxis oder Tierklinik. Warten Sie nicht auf erste Symptome.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Verhindern Sie, dass der Hund noch mehr davon frisst.
  2. Rufen Sie sofort eine Tierarztpraxis oder Tierklinik an.
  3. Nennen Sie das Lebensmittel, die geschätzte Menge, den Zeitpunkt und das Gewicht des Hundes.
  4. Nehmen Sie Verpackungen, Zutatenlisten oder Reste des Lebensmittels mit.
  5. Halten Sie den Hund ruhig und befolgen Sie die tierärztlichen Anweisungen.

Was Sie nicht tun sollten

  • Lösen Sie nicht selbst Erbrechen aus.
  • Geben Sie dem Hund keine Milch und kein Öl.
  • Verabreichen Sie keine Medikamente oder Aktivkohle ohne tierärztliche Anweisung.
  • Warten Sie insbesondere bei Xylit, Schokolade, Weintrauben, Rosinen oder Alkohol nicht ab.

Häufig gestellte Fragen

Darf ein Hund Schokolade essen?

Nein. Schokolade enthält Theobromin und kann für Hunde giftig sein. Das Risiko hängt von der Schokoladensorte, der aufgenommenen Menge und dem Gewicht des Hundes ab.

Was darf ein Hund auf keinen Fall essen?

Besonders gefährlich sind Xylit, Schokolade und Kakao, Weintrauben und Rosinen, Alkohol sowie Zwiebelgewächse.

Dürfen Hunde Essensreste bekommen?

Gewürzte, fettige oder salzige Tischreste sind nicht geeignet. Besser sind kleine Portionen ungewürzter und für Hunde geeigneter Lebensmittel.

Warum betteln Hunde am Tisch?

Viele gefährliche Situationen entstehen, weil Hunde regelmäßig Essen vom Tisch bekommen. Sie betteln vor allem, weil sie gelernt haben, dass dieses Verhalten erfolgreich sein kann. Erhält ein Hund auch nur gelegentlich etwas, wird er es immer wieder versuchen. Außerdem riecht menschliches Essen für Hunde besonders interessant.

Auch Aufmerksamkeit kann das Verhalten verstärken. Blickkontakt, Ansprechen oder Wegschieben können vom Hund als Reaktion und damit als Erfolg verstanden werden.

So können Sie Betteln vermeiden:

  • Geben Sie dem Hund grundsätzlich kein Essen direkt vom Tisch.
  • Bitten Sie Familienmitglieder und Gäste, diese Regel einzuhalten.
  • Schicken Sie den Hund während der Mahlzeit ruhig auf seinen festen Platz.
  • Belohnen Sie ruhiges Verhalten dort mit einem geeigneten Hundesnack.
  • Ignorieren Sie das Betteln konsequent.
  • Bewahren Sie Lebensmittel und Essensreste außerhalb seiner Reichweite auf.

Entscheidend ist Konsequenz: Bekommt der Hund nur manchmal etwas, lernt er, dass langes Betteln möglicherweise doch zum Erfolg führt.

Fazit

Wer weiß, was Hunde nicht essen dürfen, kann viele gefährliche Situationen vermeiden. Nicht alles, was Menschen essen, ist auch für Hunde geeignet. Gefährliche Lebensmittel sollten immer außerhalb ihrer Reichweite aufbewahrt werden. Als Belohnung eignen sich kleine Mengen verträglicher Lebensmittel oder spezielle Hundesnacks.

Was dürfen Hunde nicht essen? Grundsätzlich gehören giftige Lebensmittel, gewürzte Tischreste und gekochte Knochen nicht in den Hundenapf. Hat ein Hund möglicherweise etwas Giftiges gefressen, zählt schnelles Handeln: Kontaktieren Sie sofort eine Tierarztpraxis und versuchen Sie keine Behandlung mit Hausmitteln.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Untersuchung oder Beratung.

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Empfohlene Quellen

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